Bergmannsverein Menteroda

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Lutz Müller

Das Fest der Fahnenweihe

Titel:

Zu ei­nem Ver­ein ge­hört ei­ne Fah­ne!


Dar­in wa­ren sich die Ver­eins­mit­glie­der schon in der 1. Mit­glie­der­ver­samm­lung im Jah­re ei­nig. Sie soll­te das an­schau­li­che Sym­bol der ak­ti­ven Tra­di­ti­ons­pfle­ge wer­den. In der Jah­res­haupt­ver­samm­lung am wur­de die An­schaf­fung ei­ner Ver­eins­fah­ne be­schlos­sen und die Ka­me­ra­den H.-D. Groß, J. Bar­witz­ky, R. Schmidt und E. Schott mit der Rea­li­sie­rung die­ses Be­schlus­ses be­auf­tragt. Mit der Fir­ma Kös­sin­ger in Schier­ling bei Re­gens­burg wur­den Ver­hand­lun­gen zur An­fer­ti­gung ei­ner Stan­dar­te auf­ge­nom­men und die­se in Auf­trag ge­ge­ben. Die Stan­dar­te 90x130 cm im Hoch­for­mat ein­schließ­lich Zu­be­hör kos­te­te ca. 10.000 DM. Die Ver­eins­mit­glie­der brach­ten ins­ge­samt ei­nen Spen­den­be­trag von 9.120,00 DM auf. Durch Spen­den des Land­ra­tes des Un­st­rut–Hai­nich–Krei­ses und der Spar­kas­se Un­st­rut–Hai­nich konn­te zu­sätz­lich ei­ne Auf­be­wah­rungs­vi­tri­ne für die Stan­dar­te an­ge­schafft wer­den.

Das Fest der Fahnenweihe

Am wur­de in ei­ner wür­di­gen Fei­er­stun­de im fer­tig­ge­stell­ten Fest­saal der Tra­di­ti­ons­stät­te der Berg­leu­te in Men­te­ro­da die Ver­eins­fah­ne ein­ge­weiht. Dies war zu­gleich die ers­te Ver­an­stal­tung des Berg­manns­ver­eins in der neu er­rich­te­ten Tra­di­ti­ons­stät­te. In der Fest­re­de, die als Dia­log von der Ka­me­ra­din E. Kusch­feldt und dem Ka­me­ra­den H.-D. Groß ge­stal­tet war, er­fuh­ren die Gäs­te, welch ho­her emo­tio­na­ler Wert der Fah­ne als Sym­bol in der Ge­schich­te zu­kam und dass be­son­ders Berg­bau­fah­nen und de­ren Wei­he auf ei­ne lan­ge und ehr­ba­re Tra­di­ti­on ver­wei­sen kön­nen.
Der Vor­sit­zen­de des Lan­des­ver­ban­des der Berg­manns–, Hüt­ten– und Knap­pen­ver­ei­ne Thü­rin­gen e. V., Ka­me­rad Grotsch, ent­hüll­te die Fah­ne und nahm das Ze­re­mo­ni­ell der Ein­wei­hung durch Kreu­zung der Fah­ne des Lan­des­ver­ban­des mit der Ver-eins­stan­dar­te vor. Die Berg­manns­uni­for­me­n in der 1. Mit­glie­der-ver­samm­lung am wur­de eben­falls ein Be­schluss über die An­schaf­fung und die Ge­stal­tung der Berg­manns­uni­for­men ge­fasst.

Zu Zei­ten des ehe­ma­li­gen ak­ti­ven Berg­baus mar­schier­ten die Berg­leu­te zu den Knapp­schafts­fes­ten, zu den Berg­pa­ra­den und zu städ­ti­schen und kirch­li­chen Hö­he­punk­ten in ih­ren his­to­ri­schen Berg­manns­trach­ten auf. Die­se Berg­manns­uni­for­men, auch Kit­tel ge­nannt, sym­bo­li­sier­ten die Iden­ti­tät der Knap­pen mit ih­rem Be­rufs­stand und ih­rer Tra­di­ti­on. Heu­te wird der Kit­tel haupt­säch­lich von Berg­ka­me­ra­din­nen und Berg­ka­me­ra­den zu Tra­di­ti­ons-ver­an­stal­tun­gen und zu re­gio­na­len und über­re­gio­na­len Ver­an­stal­tun­gen und Berg­pa­ra­den der Berg­manns–, Hüt­ten– und Knap­pen­ver­ei­ne ge­tra­gen.
Es war selbst­ver­ständ­lich, dass vie­le Ver­eins­mit­glie­der ih­re Zu­ge­hö­rig­keit zum Be­rufs­stand der Berg­leu­te und zu ih­rem Berg­manns­ver­ein durch das Tra­gen ei­nes Kit­tels zu Fei­er­lich­kei­ten und Berg­pa­ra­den do­ku­men­tie­ren woll­ten. Die schmu­cken Kit­tel des Ver­eins ent­stan­den aus den ur­sprüng­li­chen Berg-manns­uni­for­men der 70er– und 80er– Jah­re, die durch die Ka­me­ra­din Il­se Bar­witz­ky mit ei­nem gro­ßen Ar­beits­auf­wand ver­än­dert wur­den. Ver­voll­stän­digt wur­de die Berg­manns­tracht durch ei­ne Kap­pe mit Fe­der­busch.
Text: E. Kuschfeldt

Glück Auf!

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